Äthiopien

Überlebenskampf in trockenen Zeiten

Habib Ahmed Mohammed ist Hirte und lebt zusammen mit seiner Familie in der nördlichen Afar-Region in Äthiopien. Diese Halbwüste gilt als eines der heißtesten dauerhaft bewohnten Gebiete weltweit. Täglich kümmert er sich um seine Ziegen, die mit ihrer Milch seine Familie versorgen. „Als Hirte setzt mir die Dürre besonders zu. Durch den Wassermangel ist die Herde geschwächt, die Tiere werden schneller krank und haben kaum frisches Weideland.“ Es hat in den letzten Jahren hier so gut wie nicht geregnet. „Viele Probleme mit denen wir kämpfen, hängen mit der extremen Trockenheit zusammen.“ Habib Mohammed hat bisher 24 seiner Tiere durch die Dürre verloren – einen großen Teil seiner Herde.

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So hilft Tierärzte ohne Grenzen e.V. den vergessenen Menschen in Äthiopien

Tierärzte ohne Grenzen e.V. unterstützt mit unterschiedlichen Ansätzen Hirten und ihre Familien darin, diese schwierigen Zeiten zu überstehen. Dafür werden bewährte Praktiken eingesetzt: die Herdengesundheit wird durch tierärztliche Versorgungen stabilisiert und Zugang zu Wasser verbessert. Ziegen, Schafe, Rinder und Kamele werden entwurmt und gegen verschiedene Krankheiten geimpft.

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  • Die Dürre in Äthiopien bedroht das Leben des Hirten Habib Ahmed Mohammed.

    Foto: Tierärzte ohne Grenzen/Hein

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  • Vor allem die nördliche Afar-Region ist von der Trockenheit betroffen. Die ausgebliebenen Niederschläge führten hier und in anderen Regionen zu einer gefährlichen Wasser-, Futter- und Nahrungsmittelknappheit.

    Foto: Tierärzte ohne Grenzen/Heine

Äthiopien: Hintergründe zur vergessenen humanitären Krisen

Äthiopien kämpft mit einer der schwersten Dürre seit Jahrzehnten, die durch das Wetterphänomen El Niño ausgelöst wurde. Vor allem die nördliche Afar-Region ist von der Trockenheit betroffen. Die ausgebliebenen Niederschläge führten hier und in anderen Regionen zu einer gefährlichen Wasser-, Futter- und Nahrungsmittelknappheit. Milch, Milcherzeugnisse und Fleischprodukte werden in abgelegenen Regionen Äthiopiens hauptsächlich von Pastoralisten, nomadische oder halbnomadisch lebende Hirten, produziert. Diese Menschen sind als Nahrungsproduzenten für die Ernährungssicherung in Äthiopien von besonderer Bedeutung.

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Fünf Fakten, die Du über Äthiopien wissen solltest.

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