Fünf Fakten, die du über Kamerun wissen solltest

5 Fakten, die du über Kamerun wissen solltest

Die beliebteste Sportart in Kamerun ist Fußball. Die Fußballnationalmannschaft mit dem Namen „Die unbezähmbaren Löwen“ gewann in diesem Jahr zum fünften Mal die Afrikameisterschaft. Über 30 Jahre lang war Kamerun eine deutsche Kolonie. Bis heute erinnern Bauwerke und Bräuche an diese Zeit. Die Kameruner erinnern sich mit gemischten Gefühlen daran. Die Hauptstadt Yaoundé ist ein Zentrum der afrikanischen Musik und Filmindustrie.

5 Fakten, die Du über Kamerun wissen solltest:

  • Kameruns Sicherheit ist durch die instabile Lage in den Nachbarländern Nigeria und der Zentralafrikanischen Republik bedroht.
  • Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) haben Anfang 2017 in Kamerun mehr als 350.000 Flüchtlinge aus den Nachbarländern Zuflucht gesucht. Etwa 260.000 Flüchtlinge kommen aus der Zentralafrikanischen Republik und mehr als 85.000 Menschen aus Nigeria. Weitere 30.000 Menschen wurden bislang nicht offiziell erfasst. Hinzu kommt eine steigende Zahl von Vertriebenen innerhalb des Landes.
  • In der Grenzregion zum Tschad und Nigeria verschlechtert sich die Ernährungs- und Sicherheitslage. Binnenvertriebene aus dem Norden des Landes flüchten vor den Terrorangriffen der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram.
  • Laut den Vereinten Nationen sind in dem westafrikanischen Land aktuell 2,9 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, davon 1,5 Millionen Kinder.
  • Mehr als 80 Prozent der Flüchtlinge im Norden Kameruns sind Frauen und Kinder. Vor allem Kinder sind oft völlig erschöpft, dehydriert, mangelernährt und teilweise traumatisiert. Viele leiden an Durchfallerkrankungen. Hygienemaßnahmen und sauberes Wasser sind wichtig, um die Gesundheit zu verbessern.

In Kamerun und anderen humanitären Krisen sind Millionen Menschen vergessen. Es mangelt an politischer und medialer Aufmerksamkeit. Das wollen wir ändern! Unser Ziel: Wir sammeln 100.000 Stimmen und übergeben sie im Sommer 2018 an UN-Generalsekretär António Guterres – verbunden mit der Bitte, sich stärker für vergessene humanitäre Krisen einzusetzen, zum Beispiel durch die Einführung eines UN-Tages der vergessenen Krisen.

Hilf uns und setze ein Zeichen gegen das Vergessen von Menschen!

  • Foto: SEZ

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