Fünf Fakten, die du über die Philippinen wissen solltest

5 Fakten, die du über die Philippinen wissen solltest

Die Inselgruppe wurde 1521 von dem Weltumsegler Ferdinand Magellan entdeckt und nach dem spanischen König Philipp II. benannt. 300 Jahre war sie eine spanische Kolonie. Noch bis 1987 war Spanisch die Amtssprache. Außerdem sind durch den spanischen Einfluss 90 Prozent aller Philippiner katholisch.

Daneben solltest du aber auch diese 5 Fakten über die Philippinen kennen.

  • Auf der zweitgrößten philippinischen Insel Mindanao, bekämpfen sich seit 50 Jahren Rebellengruppen und Regierungssoldaten. Die moslemischen Bewohner fühlen sich von der katholischen Mehrheitsbevölkerung unterdrückt und wollen ein unabhängiges Mindanao.
  • Die Philippinen werden jedes Jahr von etwa 20 Taifunen getroffen. Vor allem in der Regenzeit kommt es immer wieder zu heftigen Regenfällen, die zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen können.
  • Die größte Stadt auf der Insel Mindanao heißt Davao und hat Slumviertel ohne sanitäre Anlagen, Strom- und Wasserversorgung. Bei starken Regenfällen halten die Häuser dem Wetter nicht stand, viele Menschen verlieren regelmäßig ihr Hab und Gut und leben unter schwierigsten Lebensbedingungen.
  • Präsident Rodrigo Duterte werden massive Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Folter und andere Misshandlungen sind laut Amnesty International (ai) an der Tagesordnung.
  • Schätzungen der Kommission für Übersee-Philippiner zufolge, lebt jeder 10. der 100 Millionen Philippiner im Ausland. Täglich wandern 4.300 Philippiner aus. 60 Prozent sind Frauen. In Deutschland sind sie vor allem als Pflegekräfte in Krankenhäusern gefragt.

Auf den Philippinen und anderen humanitären Krisen sind Millionen Menschen vergessen. Es mangelt an politischer und medialer Aufmerksamkeit. Das wollen wir ändern! Unser Ziel: Wir sammeln 100.000 Stimmen und übergeben sie im Sommer 2018 an UN-Generalsekretär António Guterres – verbunden mit der Bitte, sich stärker für vergessene humanitäre Krisen einzusetzen, zum Beispiel durch die Einführung eines UN-Tages der vergessenen Krisen.

Hilf uns und setze ein Zeichen gegen das Vergessen von Menschen!