Jemen

Nadhira kam mit 18 Monaten in die Gesundheitseinrichtung von Save the Children: Diagnose akute Mangelernährung. „Manchmal haben wir nur für ein oder zwei Mahlzeiten genug Geld. Als Nadhira krank wurde, haben wir unser Einkommen von drei Tagen gespart, damit sie behandelt werden konnte. Danach ging es ihr etwas besser, aber wir konnten uns die Medikamente nicht leisten und so ist sie wieder krank geworden.“, berichtet Shaika, Nadhiras Mutter.

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So hilft Save the Children den Menschen im Jemen

Save the Children arbeitet seit 1963 im Jemen, unter anderem in den Bereichen Bildung, Kinderschutz, Gesundheit und Ernährung. Mit einem Projektvolumen von insgesamt zwei Millionen Euro unterstützt das Auswärtige Amt die humanitäre Arbeit von Save the Children im Jemen. Dadurch wird u.a. die lebenswichtige Hilfe für mangelernährte Kinder, Schwangere und stillende Mütter gewährleistet.

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So hilft das International Rescue Committee den Menschen im Jemen

Bereits seit 2012 unterstützt das International Rescue Committee (IRC) Dörfer im Süden des Jemen durch die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und Nothilfe. Die Arbeit von IRC im Jemen umfasst neben der Bereitstellung von Trinkwasser auch medizinische Versorgung, Sanitärversorgung und Hygiene sowie Ernährung. Dies beinhaltet außerdem die Bereitstellung von lebensrettenden medizinischen Gütern, Nahrung für unterernährte Kinder sowie schwangere und stillende Frauen.

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  • Die 18 Monate alte Nadhira (Name geändert) litt unter Mangelernährung. Seit sie in einer Gesundheitseinrichtung von Save the Children versorgt wird, befindet sich auf dem Weg der Besserung.

    Foto: Save the Children

  • Über 17 Millionen Jemeniten leiden unter unzureichender Nahrungsmittelversorgung, knapp 7 Millionen am Rande einer Hungersnot. Die Situation verschärft sich immer mehr, auch durch immer wiederkehrende Kampfhandlungen und Blockaden.

    Foto: Save the Children

  • Gleichzeitig haben sich die durchschnittlichen Lebensmittelpreise im Vergleich zur Vorkrisenzeit oft um das Vierfache erhöht. Jahrzehnte verschärfter Armut, schlechter Regierungsführung, innerer Konflikte und einer schlechten Gesundheitsversorgung hat die Lage weiter verschärft. Dazu kommen Ausbrüche von Krankheiten wie Diphterie und Cholera. Besonders betroffen sind Kinder.

    Foto: Save the Children

Hintergründe zur vergessenen humanitären Krise im Jemen

Die Krise im Jemen gehört zu den schlimmsten weltweit. Die politischen Umbrüche begannen bereits 2011, im Zuge des arabischen Frühlings. Seitdem hat sich die Lage im dem Land, das erst 1990 vereinigt worden war, zunehmend verschlechtert. Dies liegt einerseits an den anhaltenden Kämpfen zwischen dem jemenitischen Militär und verschiedenen Rebellengruppen. Andererseits zieht die chronische Wasserknappheit, die im ganzen Land herrscht, gravierende hygienische und landwirtschaftliche Probleme nach sich. Die Kombination aus bewaffneten Konflikten und Ressourcenknappheit wird zusätzlich verschärft durch die – politische wie militärische – Einmischung von Saudi Arabien beispielsweise des Irans, die im Jemen einen Stellvertreterkrieg führen.

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Fünf Fakten, die Du über den Jemen wissen solltest

Wusstest Du, dass es im Jemen mitten in der Wüste Wolkenkratzer gibt? Die Hochhausschluchten der Wüstenstadt Shibam werden auch als das „Manhattan der Wüste“ bezeichnet. Aber wusstest Du auch, dass …

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