Auswärtiges Amt

Armut

Bürgerkrieg

Cash for Work

Auswärtiges Amt



Das Auswärtige Amt (AA) ist ein Bundesministerium und innerhalb der Bundesregierung für die Außenpolitik zuständig. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hatte es seinen Sitz zunächst in Bonn, ab 1999 dann in der neuen Hauptstadt Berlin. Die 227 Auslandsvertretungen, die das AA weltweit unterhält (darunter 153 Botschaften und 61 Konsulate) sind die „Augen, Ohren und die Stimme“ der Bundesregierung. Das Auswärtige Amt koordiniert die humanitäre Hilfe der Bundesregierung und arbeitet dabei mit zahlreichen Partnern zusammen. Dazu gehören die humanitären Organisationen der Vereinten Nationen, die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, sowie deutsche humanitäre Nichtregierungsorganisationen. Eigene Projekte der humanitären Hilfe führt das AA nicht durch.

Armut



Mehr als drei Milliarden Menschen – fast die Hälfte der Weltbevölkerung – leben von weniger als
US $ 2,50 pro Tag. (Das entspricht ca. 2,00 Euro.) Zum Vergleich: Ein kleiner Frapuccino bei Starbucks kostet 3,65 €. Laut der Definition der Weltbank sind Menschen erst arm, wenn ihr tägliches Pro-Kopf-Einkommen unter einem US-Dollar liegt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO dagegen bezieht das durchschnittliche Einkommen in dem jeweiligen Land in die Definition mit ein. Danach gilt als arm, wer monatlich weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Einkommens des Landes zur Verfügung hat.

Bürgerkrieg



Bei einem Bürgerkrieg handelt sich um einen bewaffneten Kampf zwischen Bürgern eines Staates und damit rechtlich gesehen um eine innere Angelegenheit, in die sich Dritte – wie z. B. die UNO oder die NATO – nicht einmischen sollten. Das erschwert die humanitäre Hilfe in solchen Konflikten. Sie unterscheiden sich von konventionellen Kriegen vor allem dadurch, dass die Zivilbevölkerung das Hauptziel der Kampfhandlungen ist. Bürgerkriege gab es übrigens schon in der Antike, sie sind also keineswegs ein neues Phänomen. Im 21. Jhd. sind die jugoslawischen Zerfallskriege, sowie die Kriege in Somalia und in Syrien die bekanntesten Beispiele.

Cash for Work



Nach einer Katastrophe sind oft große Teile der Infrastruktur zerstört, gleichzeitig verlieren viele Menschen ihren Arbeitsplatz. Die Idee von „Cash for Work“ ist, dass Menschen ihr Land nach einer Katastrophe selbst wieder aufbauen und dafür bezahlt werden. So haben sie Geld für Lebensmittel, die Infrastruktur wird erneuert und lokale Märkte werden gestärkt. Der Schwerpunkt liegt dabei u. a. auf Projekten in den Bereichen Wiederaufbau, Bewässerung, Bodenschutz, Bildung und Katastrophenschutz.

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Auswärtiges Amt

Das Auswärtige Amt (AA) ist ein Bundesministerium und innerhalb der Bundesregierung für die Außenpolitik zuständig. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hatte es seinen Sitz zunächst in Bonn, ab 1999 dann in der neuen Hauptstadt Berlin. Die 227 Auslandsvertretungen, die das AA weltweit unterhält (darunter 153 Botschaften und 61 Konsulate) sind die „Augen, Ohren und die Stimme“ der Bundesregierung. Das Auswärtige Amt koordiniert die humanitäre Hilfe der Bundesregierung und arbeitet dabei mit zahlreichen Partnern zusammen. Dazu gehören die humanitären Organisationen der Vereinten Nationen, die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, sowie deutsche humanitäre Nichtregierungsorganisationen. Eigene Projekte der humanitären Hilfe führt das AA nicht durch.
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Armut

Mehr als drei Milliarden Menschen – fast die Hälfte der Weltbevölkerung – leben von weniger als
US $ 2,50 pro Tag. (Das entspricht ca. 2,00 Euro.) Zum Vergleich: Ein kleiner Frapuccino bei Starbucks kostet 3,65 €. Laut der Definition der Weltbank sind Menschen erst arm, wenn ihr tägliches Pro-Kopf-Einkommen unter einem US-Dollar liegt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO dagegen bezieht das durchschnittliche Einkommen in dem jeweiligen Land in die Definition mit ein. Danach gilt als arm, wer monatlich weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Einkommens des Landes zur Verfügung hat.
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Bürgerkrieg

Bei einem Bürgerkrieg handelt sich um einen bewaffneten Kampf zwischen Bürgern eines Staates und damit rechtlich gesehen um eine innere Angelegenheit, in die sich Dritte – wie z. B. die UNO oder die NATO – nicht einmischen sollten. Das erschwert die humanitäre Hilfe in solchen Konflikten. Sie unterscheiden sich von konventionellen Kriegen vor allem dadurch, dass die Zivilbevölkerung das Hauptziel der Kampfhandlungen ist. Bürgerkriege gab es übrigens schon in der Antike, sie sind also keineswegs ein neues Phänomen. Im 21. Jhd. sind die jugoslawischen Zerfallskriege, sowie die Kriege in Somalia und in Syrien die bekanntesten Beispiele.
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Cash for Work

Nach einer Katastrophe sind oft große Teile der Infrastruktur zerstört, gleichzeitig verlieren viele Menschen ihren Arbeitsplatz. Die Idee von „Cash for Work“ ist, dass Menschen ihr Land nach einer Katastrophe selbst wieder aufbauen und dafür bezahlt werden. So haben sie Geld für Lebensmittel, die Infrastruktur wird erneuert und lokale Märkte werden gestärkt. Der Schwerpunkt liegt dabei u. a. auf Projekten in den Bereichen Wiederaufbau, Bewässerung, Bodenschutz, Bildung und Katastrophenschutz.

Entwicklungsland

Hilfsgüterverteilung

Hilfe zur Selbsthilfe

Humanitäre Hilfe

Entwicklungsland



Als Entwicklungsländer gelten jene Staaten, in denen der Lebensstandard deutlich geringer ist als z. B. in Europa oder den USA. Konkret heißt das, dass die Menschen keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu Nahrung, Wasser, Bildung oder medizinischer Versorgung haben. Dadurch sinkt die Lebenserwartung und die Arbeitslosigkeit steigt. Gleichzeitig sind Entwicklungsländer oft von akuten humanitären Krisen betroffen. So leben bspw. 98 % der unterernährten Menschen in Entwicklungsländern. Trotzdem gibt es auch in Entwicklungsländern Fortschritt. In Kenia liegt der Anteil der Internetnutzer bei 85 % (Stand 31.12.2017), in Deutschland nutzten 2017 insgesamt 81 % der Bevölkerung das Internet.

Hilfsgüterverteilung



Dort wo Menschen Not leiden, z. B. aufgrund von Konflikten oder Naturkatastrophen, fehlen oft die einfachsten, überlebensnotwendigen Dinge wie Kleidung, Decken, Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser und Medikamente. Krankheiten breiten sich in Folge dessen schneller aus und die Sterblichkeit steigt. Betroffen sind davon vor allem Kinder und alte Menschen. Allein für das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen sind täglich 5.000 Lastwagen, 70 Flugzeuge und 20 Schiffe in den Krisengebieten der Welt im Einsatz, um Nahrungsmittel zu verteilen.

Hilfe zur Selbsthilfe



Der Ausdruck „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird in vielen Bereichen verwendet, u. a. in der Medizin und in der Psychologie. Wenn humanitäre Organisationen von Hilfe zur Selbsthilfe sprechen, meinen sie damit die Unterstützung, die den Menschen in Krisengebieten geleistet wird. Ziel ist, dass die Menschen sich langfristig selbst helfen können. So erhält bspw. eine Familie nicht nur Lebensmittelspenden zur Bekämpfung der akuten Not, sondern auch Saatgut und Vieh. So können sie sich eine eigene kleine Landwirtschaft aufbauen, haben ausreichend Lebensmittel und können die Überschüsse auf dem lokalen Markt verkaufen. Das macht sie unabhängig von Hilfslieferungen und stärkt die lokale Wirtschaft.

Humanitäre Hilfe



Als humanitäre Hilfe bezeichnet man die Unterstützung von Menschen, die z. B. durch Naturkatstrophen oder Kriege in Not geraten sind. Damit sind überlebensnotwendige Maßnahmen gemeint, wie z. B. das Verteilen von Essen und Medikamenten, aber auch die Versorgung mit Trinkwasser und der Aufbau von Flüchtlingslagern. Humanitäre Hilfe wird gemäß den Humanitären Prinzipien der Menschlichkeit, Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Neutralität für alle Menschen geleistet, egal auf welcher Seite sie in einem Konflikt stehen. Sie ist bitter nötig, denn weltweit sind ca. 129 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Trotzdem konnte durch die Mitgliedsstaaten der UN 2017 nur etwas mehr als die Hälfte des tatsächlichen Bedarfs für die humanitäre Hilfe bereitgestellt werden.

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Entwicklungsland

Als Entwicklungsländer gelten jene Staaten, in denen der Lebensstandard deutlich geringer ist als z. B. in Europa oder den USA. Konkret heißt das, dass die Menschen keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu Nahrung, Wasser, Bildung oder medizinischer Versorgung haben. Dadurch sinkt die Lebenserwartung und die Arbeitslosigkeit steigt. Gleichzeitig sind Entwicklungsländer oft von akuten humanitären Krisen betroffen. So leben bspw. 98 % der unterernährten Menschen in Entwicklungsländern. Trotzdem gibt es auch in Entwicklungsländern Fortschritt. In Kenia liegt der Anteil der Internetnutzer bei 85 % (Stand 31.12.2017), in Deutschland nutzten 2017 insgesamt 81 % der Bevölkerung das Internet.
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Hilfsgüterverteilung

Dort wo Menschen Not leiden, z. B. aufgrund von Konflikten oder Naturkatastrophen, fehlen oft die einfachsten, überlebensnotwendigen Dinge wie Kleidung, Decken, Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser und Medikamente. Krankheiten breiten sich in Folge dessen schneller aus und die Sterblichkeit steigt. Betroffen sind davon vor allem Kinder und alte Menschen. Allein für das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen sind täglich 5.000 Lastwagen, 70 Flugzeuge und 20 Schiffe in den Krisengebieten der Welt im Einsatz, um Nahrungsmittel zu verteilen.
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Hilfe zur Selbsthilfe

Der Ausdruck „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird in vielen Bereichen verwendet, u. a. in der Medizin und in der Psychologie. Wenn humanitäre Organisationen von Hilfe zur Selbsthilfe sprechen, meinen sie damit die Unterstützung, die den Menschen in Krisengebieten geleistet wird. Ziel ist, dass die Menschen sich langfristig selbst helfen können. So erhält bspw. eine Familie nicht nur Lebensmittelspenden zur Bekämpfung der akuten Not, sondern auch Saatgut und Vieh. So können sie sich eine eigene kleine Landwirtschaft aufbauen, haben ausreichend Lebensmittel und können die Überschüsse auf dem lokalen Markt verkaufen. Das macht sie unabhängig von Hilfslieferungen und stärkt die lokale Wirtschaft.
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Humanitäre Hilfe

Als humanitäre Hilfe bezeichnet man die Unterstützung von Menschen, die z. B. durch Naturkatstrophen oder Kriege in Not geraten sind. Damit sind überlebensnotwendige Maßnahmen gemeint, wie z. B. das Verteilen von Essen und Medikamenten, aber auch die Versorgung mit Trinkwasser und der Aufbau von Flüchtlingslagern. Humanitäre Hilfe wird gemäß den Humanitären Prinzipien der Menschlichkeit, Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Neutralität für alle Menschen geleistet, egal auf welcher Seite sie in einem Konflikt stehen. Sie ist bitter nötig, denn weltweit sind ca. 129 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Trotzdem konnte durch die Mitgliedsstaaten der UN 2017 nur etwas mehr als die Hälfte des tatsächlichen Bedarfs für die humanitäre Hilfe bereitgestellt werden.

Katastrophenvorsorge

Partizipation

Resilienz

Schwellenländer

Katastrophenvorsorge



Jährlich sind über 25 Mio. Menschen von Naturkatastrophen, wie Erdbeben oder Vulkanausbrüchen, betroffen. Bei einem Erdbeben sterben die meisten Menschen nicht während des Bebens, sondern danach, weil ihre Häuser einstürzen, die Wasserversorgung zusammenbricht und die Verbreitung von Krankheiten zunimmt. Um das zu verhindern ist Katastrophenvorsorge wichtig: Häuser werden solider und weiter vom Wasser entfernt gebaut, Frühwarnsysteme installiert, Dämme erhöht und Notfallpläne erstellt. So wissen die Menschen wie sie sich im Falle einer Katastrophe schützen können.

Partizipation



Partizipation bedeutet Teilhabe oder einfacher gesagt Mitmachen. Im humanitären Zusammenhang hat der Begriff aber auch eine politische Bedeutung. Damit allen Menschen in einem Land die Hilfsprojekte internationaler Organisationen nutzen und sich für sie einsetzen, ist es wichtig, dass sie an der Planung und Durchführung beteiligt sind. Das heißt, nur wer mitmachen darf, wird auch wirklich von einem Projekt profitieren und es unterstützen. Partizipation schließt alle gesellschaftlichen Gruppen mit ein und ist freiwillig. Je partizipativer ein Projekt ist, desto nachhaltiger ist auch seine Wirkung. Mit der Zahl der beteiligten Personen wächst auch die Chance, dass sich dauerhaft jemand findet, der die Umsetzung des Projektes vorantreibt.

Resilienz



Resilienz ist ein anderes Wort für Widerstandfähigkeit. Der Begriff wird in vielen Zusammenhängen benutzt, bspw. in der Medizin. Bezogen auf humanitäre Krisen bezeichnet Resilienz die Fähigkeit von Gesellschaften, Naturkatastrohen oder Krisen bewältigen zu können. Diese Widerstandsfähigkeit ist u. a. abhängig von der Fähigkeit, Probleme zu lösen, sich Unterstützung zu holen und verfügbare Ressourcen optimal zu nutzen. Viele Städte weltweit haben, mit Blick auf ihre Infrastruktur, keine ausreichende Resilienz, wenn es um Stürme und Fluten geht. Ihre Dämme sind zu niedrig und sie haben keine Notfallpläne. Das macht sie für die Folgen des Klimawandels sehr anfällig.

Schwellenländer



Schwellenländer sind solche Länder, die ihre Wirtschaft und Industrie schon recht weit entwickelt haben, aber trotzdem noch mit Problemen wie Armut und Umweltverschmutzung kämpfen. Brasilien und China sind zwei der bekanntesten Schwellenländer. Obwohl es hier vielen Menschen schon sehr gut geht, haben andere nicht ausreichend Nahrung oder Zugang zu Bildung. Das ist ein wichtiger Faktor. So steigt bspw. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind das 5. Lebensjahr erreicht um 50 %, wenn die Mutter lesen kann.

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Katastrophenvorsorge

Jährlich sind über 25 Mio. Menschen von Naturkatastrophen, wie Erdbeben oder Vulkanausbrüchen, betroffen. Bei einem Erdbeben sterben die meisten Menschen nicht während des Bebens, sondern danach, weil ihre Häuser einstürzen, die Wasserversorgung zusammenbricht und die Verbreitung von Krankheiten zunimmt. Um das zu verhindern ist Katastrophenvorsorge wichtig: Häuser werden solider und weiter vom Wasser entfernt gebaut, Frühwarnsysteme installiert, Dämme erhöht und Notfallpläne erstellt. So wissen die Menschen wie sie sich im Falle einer Katastrophe schützen können.
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Partizipation

Partizipation bedeutet Teilhabe oder einfacher gesagt Mitmachen. Im humanitären Zusammenhang hat der Begriff aber auch eine politische Bedeutung. Damit allen Menschen in einem Land die Hilfsprojekte internationaler Organisationen nutzen und sich für sie einsetzen, ist es wichtig, dass sie an der Planung und Durchführung beteiligt sind. Das heißt, nur wer mitmachen darf, wird auch wirklich von einem Projekt profitieren und es unterstützen. Partizipation schließt alle gesellschaftlichen Gruppen mit ein und ist freiwillig. Je partizipativer ein Projekt ist, desto nachhaltiger ist auch seine Wirkung. Mit der Zahl der beteiligten Personen wächst auch die Chance, dass sich dauerhaft jemand findet, der die Umsetzung des Projektes vorantreibt.
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Resilienz

Resilienz ist ein anderes Wort für Widerstandfähigkeit. Der Begriff wird in vielen Zusammenhängen benutzt, bspw. in der Medizin. Bezogen auf humanitäre Krisen bezeichnet Resilienz die Fähigkeit von Gesellschaften, Naturkatastrohen oder Krisen bewältigen zu können. Diese Widerstandsfähigkeit ist u. a. abhängig von der Fähigkeit, Probleme zu lösen, sich Unterstützung zu holen und verfügbare Ressourcen optimal zu nutzen. Viele Städte weltweit haben, mit Blick auf ihre Infrastruktur, keine ausreichende Resilienz, wenn es um Stürme und Fluten geht. Ihre Dämme sind zu niedrig und sie haben keine Notfallpläne. Das macht sie für die Folgen des Klimawandels sehr anfällig.
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Schwellenländer

Schwellenländer sind solche Länder, die ihre Wirtschaft und Industrie schon recht weit entwickelt haben, aber trotzdem noch mit Problemen wie Armut und Umweltverschmutzung kämpfen. Brasilien und China sind zwei der bekanntesten Schwellenländer. Obwohl es hier vielen Menschen schon sehr gut geht, haben andere nicht ausreichend Nahrung oder Zugang zu Bildung. Das ist ein wichtiger Faktor. So steigt bspw. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind das 5. Lebensjahr erreicht um 50 %, wenn die Mutter lesen kann.

UNHCR

Unterernährung

Vulnerabilität

WFP

UNHCR



Der UNHCR, der Hohe Flüchtlingskommissar der UN (engl.: United Nations High Commissioner for Refugees) ist für den Schutz von Flüchtlingen und Menschen ohne Staatsangehörigkeit auf der ganzen Welt zuständig. Der Hauptsitz des UNHCR ist in Genf. Darüber hinaus unterhält UNHCR über 400 Büros in rund 130 Ländern. Der UNHCR finanziert seine humanitäre Arbeit aus Spenden, (mit Unterstützung von bekannten Persönlichkeiten, wie z. B. Schauspielerin Angelina Jolie) und Fördergeldern der VN-Mitgliedsstaaten. Hat der UNHCR nicht genug Geld, so wirkt sich das direkt auf die Situation von Flüchtlingen aus.

Unterernährung



Unterernährung und Hunger sind nicht das gleiche. Zwar sind viele Menschen, die an Unterernährung leiden, hungrig, aber satt zu sein bedeutet nicht, dass man nicht unterernährt ist. Ein Mensch ist dann unterernährt, wenn er nicht alle nötigen Nährstoffe – Proteine, Vitamine, Mineralien usw. – zu sich nimmt. Unterernährung hat vor allem für Kinder schlimme Folgen. Weil sich ihr Körper noch entwickelt, können Gehirn, Organe und Skelett bleibende Schäden nehmen. Unterernährung gibt es überall auf der Welt, sie tritt aber besonders häufig in humanitären Krisengebieten und Entwicklungsländern auf.

Vulnerabilität



Vulnerabilität ist ein anderes Wort für Verwundbarkeit oder Anfälligkeit. Es ist der Gegenbegriff zu Resilienz. Vulnerabilität kann für jeden Menschen und in jeder Situation etwas anderes bedeuten. In Schwellen- und Entwicklungsländern bezeichnet man mit Vulnerabilität die Gefahr, krank zu werden, ein Opfer von Gewalt oder zu sterben als eine Folge von Konflikten oder sozialer Unsicherheit. Kinder, alte Menschen oder Menschen mit Behinderung gelten als besonders gefährdet. Nothilfeprogramme sollten Menschen mit hoher Vulnerabilität besonders große Aufmerksamkeit schenken.

WFP



Das Welternährungsprogramm (engl. World Food Programme) ist die größte humanitäre Organisation der UN. Weltweit hat das WFP mehr als 70 Länderbüros und setzt sich u. a. für die Erreichung des zweiten Ziels der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ein: Zero Hunger. Dabei ist das WFP sowohl im Bereich der humanitären Hilfe als auch der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Die Arbeit des WFP ist oft schwer und auch gefährlich– in Somalia wurden in 2009 zwei Mitarbeiter ermordet –, doch zeigt sie große Wirkung. Weltweit hungern immer weniger Menschen und die Versorgung durch lokale Kleinbauern wird besser. Das ist auch den Anstrengungen des WFP zu verdanken.

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UNHCR

Der UNHCR, der Hohe Flüchtlingskommissar der UN (engl.: United Nations High Commissioner for Refugees) ist für den Schutz von Flüchtlingen und Menschen ohne Staatsangehörigkeit auf der ganzen Welt zuständig. Der Hauptsitz des UNHCR ist in Genf. Darüber hinaus unterhält UNHCR über 400 Büros in rund 130 Ländern. Der UNHCR finanziert seine humanitäre Arbeit aus Spenden, (mit Unterstützung von bekannten Persönlichkeiten, wie z. B. Schauspielerin Angelina Jolie) und Fördergeldern der VN-Mitgliedsstaaten. Hat der UNHCR nicht genug Geld, so wirkt sich das direkt auf die Situation von Flüchtlingen aus.
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Unterernährung

Unterernährung und Hunger sind nicht das gleiche. Zwar sind viele Menschen, die an Unterernährung leiden, hungrig, aber satt zu sein bedeutet nicht, dass man nicht unterernährt ist. Ein Mensch ist dann unterernährt, wenn er nicht alle nötigen Nährstoffe – Proteine, Vitamine, Mineralien usw. – zu sich nimmt. Unterernährung hat vor allem für Kinder schlimme Folgen. Weil sich ihr Körper noch entwickelt, können Gehirn, Organe und Skelett bleibende Schäden nehmen. Unterernährung gibt es überall auf der Welt, sie tritt aber besonders häufig in humanitären Krisengebieten und Entwicklungsländern auf.
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Vulnerabilität

Vulnerabilität ist ein anderes Wort für Verwundbarkeit oder Anfälligkeit. Es ist der Gegenbegriff zu Resilienz. Vulnerabilität kann für jeden Menschen und in jeder Situation etwas anderes bedeuten. In Schwellen- und Entwicklungsländern bezeichnet man mit Vulnerabilität die Gefahr, krank zu werden, ein Opfer von Gewalt oder zu sterben als eine Folge von Konflikten oder sozialer Unsicherheit. Kinder, alte Menschen oder Menschen mit Behinderung gelten als besonders gefährdet. Nothilfeprogramme sollten Menschen mit hoher Vulnerabilität besonders große Aufmerksamkeit schenken.
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WFP

Das Welternährungsprogramm (engl. World Food Programme) ist die größte humanitäre Organisation der UN. Weltweit hat das WFP mehr als 70 Länderbüros und setzt sich u. a. für die Erreichung des zweiten Ziels der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ein: Zero Hunger. Dabei ist das WFP sowohl im Bereich der humanitären Hilfe als auch der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Die Arbeit des WFP ist oft schwer und auch gefährlich– in Somalia wurden in 2009 zwei Mitarbeiter ermordet –, doch zeigt sie große Wirkung. Weltweit hungern immer weniger Menschen und die Versorgung durch lokale Kleinbauern wird besser. Das ist auch den Anstrengungen des WFP zu verdanken.

WHO

Zivilgesellschaft

Ziele für nachhaltige Entwicklung

WHO



Die Weltgesundheitsorganisation (engl. World Health Organization) hat es sich zum Ziel gemacht, dass alle Menschen auf der Welt so gesund wie möglich sind. Um dieses Ziel zu erreichen, organisiert die WHO weltweit Impfprogramme, z. B. gegen Malaria und leistet Aufklärungsarbeit zu übertragbaren Krankheiten wie HIV/AIDS. Die WHO setzt sich aber auch gegen das Rauchen und gegen Übergewicht ein. Laut WHO sind Despressionen die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit. Etwa 300 Millionen Menschen leiden an dieser Krankheit.

Zivilgesellschaft



Zivilgesellschaftliche Organisationen, z. B. Nicht Regierungsorganisationen (NROs) sind in beinahe allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens aktiv. Egal ob es um politische Bildung, humanitäre Hilfe oder die Förderung der Kultur geht, NGOs tragen zum positiven Wandel bei – das sehen auch 80 % der Welt-Bevölkerung so. Weltweit sind etwa drei Viertel der Angestellten von NGOs Frauen, obwohl die Führungspositionen meist von Männern besetzt werden.

Ziele für nachhaltige Entwicklung



Die Agenda 2030 bzw. die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, auch als SDGs (Sustainable Development Goals) bekannt, sind die politischen Ziele der UN, um das Leben aller Menschen auf der Erde spürbar zu verbessern und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Sie sollen bis 2030 umgesetzt werden. Zu den Zielen gehören u. a. Gesundheit für alle, Ernährung sichern und den Hunger beenden, Armut beenden, Bildung für alle, die Gleichberechtigung der Geschlechter und der Schutz der Meere. Jedes Land hat einen eigenen Aktionsplan zur Umsetzung der SDG. Obwohl bis 2030 noch viel Zeit zu sein scheint, ist es sehr wichtig, dass alle Menschen schon jetzt die SDG berücksichtigen, in jeder Situation, jeden Tag.



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WHO

Die Weltgesundheitsorganisation (engl. World Health Organization) hat es sich zum Ziel gemacht, dass alle Menschen auf der Welt so gesund wie möglich sind. Um dieses Ziel zu erreichen, organisiert die WHO weltweit Impfprogramme, z. B. gegen Malaria und leistet Aufklärungsarbeit zu übertragbaren Krankheiten wie HIV/AIDS. Die WHO setzt sich aber auch gegen das Rauchen und gegen Übergewicht ein. Laut WHO sind Despressionen die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit. Etwa 300 Millionen Menschen leiden an dieser Krankheit.
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Zivilgesellschaft

Zivilgesellschaftliche Organisationen, z. B. Nicht Regierungsorganisationen (NROs) sind in beinahe allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens aktiv. Egal ob es um politische Bildung, humanitäre Hilfe oder die Förderung der Kultur geht, NGOs tragen zum positiven Wandel bei – das sehen auch 80 % der Welt-Bevölkerung so. Weltweit sind etwa drei Viertel der Angestellten von NGOs Frauen, obwohl die Führungspositionen meist von Männern besetzt werden.
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Ziele für nachhaltige Entwicklung

Die Agenda 2030 bzw. die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, auch als SDGs (Sustainable Development Goals) bekannt, sind die politischen Ziele der UN, um das Leben aller Menschen auf der Erde spürbar zu verbessern und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Sie sollen bis 2030 umgesetzt werden. Zu den Zielen gehören u. a. Gesundheit für alle, Ernährung sichern und den Hunger beenden, Armut beenden, Bildung für alle, die Gleichberechtigung der Geschlechter und der Schutz der Meere. Jedes Land hat einen eigenen Aktionsplan zur Umsetzung der SDG. Obwohl bis 2030 noch viel Zeit zu sein scheint, ist es sehr wichtig, dass alle Menschen schon jetzt die SDG berücksichtigen, in jeder Situation, jeden Tag.