So hilft arche noVa den vergessenen Menschen in Pakistan

arche noVa arbeitet seit 2005 in Pakistan. Derzeit profitieren 65 Gemeinden in der Provinz Sindh im Süden des Landes von Maßnahmen zur Wasser- Sanitärversorgung, der Katastrophenvorsorge, sowie der Verbesserung der Hygienebedingungen und Ernährungssituation. Im Sindh sind viele tausend Menschen auf die Erträge ihrer Vieh- und Landwirtschaft angewiesen. Die Folgen häufiger Überflutungen mindern jedoch die ohnehin kargen Ernten und drängen – gemeinsam mit anderen Ursachen – Hunderttausende in Hunger und Armut. Derzeit arbeitet arche noVa in zwei Projekten daran, diese Auswirkungen einzudämmen und den BewohnerInnen des Sindh eine sichere und nachhaltige Zukunft zu ermöglichen.

Neben der Verteilung von Saatgut, Düngern und Nutztieren, führt arche noVa Schulungen in artgerechter Viehhaltung, zur richtigen Lagerung von Saatgut und zu flutresistenten Anbaumethoden durch. Zusätzlich bilden wir zahlreiche junge Männer und Frauen in technischen Belangen rund um die Agrarwirtschaft aus.

Da all diese Maßnahmen wenig nützen, wenn sie von der nächsten Flut hinfort gespült werden, liegt der Fokus auf der Katastrophenvorsorge. Gemeinsam mit der Bevölkerung werden Maßnahmen zum Katastrophenmanagement entwickelt – denn Vorsorge ist besser als Nachsorge. Zum Schutz vor den wiederkehrenden Fluten, entstehen überflutungssichere Evakuierungspunkte inklusive katastrophensicherer Wasserversorgung.

Außerdem werden die neugegründeten Such- und Rettungsteams umfassend trainiert und mit medizinischem Material für die erste schnelle Hilfe ausgestattet. Mehrere Notfallübungen im Jahr helfen dabei, das Erlernte zu verinnerlichen und kontinuierlich zu üben. Diese Symbiose aus Vorsorge und Versorgung sichert die Zukunft der Bewohnerinnen und Bewohner des Sindh.