So hilft das UN World Food Programme den vergessenen Menschen in Somalia

Wie das UN World Food Programme daran arbeitet, eine Hungersnot in Somalia zu verhindern.

Das UN World Food Programme (WFP) begann seine Arbeit in Somalia 1967 mit Schulmahlzeitenprogrammen und der Förderung nachhaltiger Landwirtschaft. In den vergangenen Jahren war Somalia Schauplatz anhaltender Gewalt, politischer Instabilität und wirtschaftlicher und klimatischer Schocks. Das Resultat lautete viel zu oft Hunger und Mangelernährung. Das Land erholte sich zuletzt von der Hungersnot 2011, der mehr als 250.000 Menschen zum Opfer fielen. Doch aktuell verschlimmert sich die Situation wieder: Fast 3 Millionen Somalier leiden akut Hunger und benötigen aufgrund der schweren Dürre am Horn von Afrika dringend humanitäre Hilfe. Weitere 3,3 Millionen Menschen brauchen Unterstützung, um zu verhindern, dass auch Sie eine Hungerkrise trifft.

WFP hat seinen Hilfseinsatz seit 2016 ausgeweitet und unterstützt die Menschen in Not über Schulmahlzeitenprogramme, Notrationen und spezielle Ernährungsprogramme für Kleinkinder, Schwangere und stillende Mütter. Wenn die Märkte noch funktionieren und Preise stabil sind, setzt WFP elektronische Geldkarten ein, mit denen betroffene Familien Nahrungsmittel bei lokalen Supermärkten kaufen können. Außerdem unterstützt WFP vertriebene Familien in Hilfszentren mit warmen Mahlzeiten, zum Beispiel in der Hauptstadt Mogadischu. Um auch Menschen zu erreichen, die aufgrund extremer Unsicherheit von Hilfe auf dem Landweg abgeschnitten sind, erhält die Bevölkerung in isolierten Gebieten aus der Luft. WFP arbeitet rund um die Uhr, um eine Hungersnot abzuwenden und plant im nächsten Halbjahr monatlich rund 2,2 Millionen Menschen mit überlebenswichtiger Ernährungshilfe zu erreichen.