Pakistan

Gemeinsam können wir es schaffen

Für die Bewohner des Dorfes Koli Para in der pakistanischen Provinz Sindhist es jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung, an sauberes Trinkwasser zu kommen. Die Witwe Katu sammelt das Wasser für den täglichen Gebrauch aus einem kleinen Reservoir, das aus den umliegenden Bewässerungskanälen gespeist wird. Jedoch trinkt daraus auch das Vieh, daher eignet sich das Wasser eigentlich nicht als Trinkwasser. „Wir haben aber keine andere Möglichkeit, als dieses Wasser zu trinken, sagt Katu.

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So hilft humedica den vergessenen Menschen in Pakistan

humedica engagiert sich in verschiedenen Regionen des Landes, ein Fokus liegt auf der Provinz Sindh. Dort führen die klassischen Probleme einer von Armut, Mangelversorgung, wirtschaftlichen Problemen, latentem Terrorismus und auch Naturkatastrophen geplagten Bevölkerung zu großen Bedarfen.

Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Pak Mission Society sorgt humedica in 35 Dörfern des schwach entwickelten Distrikts Sanghar mit einer funktionierenden Wasserversorgung sowie sanitären Anlagen aus. Neben dem Bau von Brunnen, Waschplätzen und Latrinen, wird die Dorfbevölkerung in speziellen Coachings sowie über Medien und in den Schulen zu den Themen Wasser und Hygiene geschult. Ein von den Bewohnern selbst gewähltes Dorfentwicklungskomitee sorgt anschließend für die Einhaltung von Hygienemaßnahmen und sichert damit die Verbesserung der allgemeinen Gesundheitssituation.

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So hilft arche noVa den vergessenen Menschen in Pakistan

arche noVa arbeitet seit 2005 in Pakistan. Derzeit profitieren 65 Gemeinden in der Provinz Sindh im Süden des Landes von Maßnahmen zur Wasser- Sanitärversorgung, der Katastrophenvorsorge, sowie der Verbesserung der Hygienebedingungen und Ernährungssituation. Im Sindh sind viele tausend Menschen auf die Erträge ihrer Vieh- und Landwirtschaft angewiesen. Die Folgen häufiger Überflutungen mindern jedoch die ohnehin kargen Ernten und drängen – gemeinsam mit anderen Ursachen – Hunderttausende in Hunger und Armut. Derzeit arbeitet arche noVa in zwei Projekten daran, diese Auswirkungen einzudämmen und den BewohnerInnen des Sindh eine sichere und nachhaltige Zukunft zu ermöglichen.

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  • Die Wite Katu Koli lebt in einem Dorf in der pakistanischen Provinz Sindh.

  • Humedica unterstützt die Menschen im Distrikts Sanghar mit dem Bau von Brunnen, Waschplätzen und Latrinen.

    © Humedica

  • Die Dorfbevölkerung wird in speziellen Coachings sowie über Medien und in den Schulen zu den Themen Wasser und Hygiene geschult.

    © Humedica

  • Ergänzt wird das Engagement durch künstlerische Aktivitäten, etwa Theatervorstellungen, in denen gesellschaftlich schwierige Umstände wie Gewalt gegen Frauen und Kinderehe thematisiert werden.

    © Humedica

Hintergründe zur vergessenen humanitären Krisen in Pakistan

Die humanitären Probleme in Pakistan sind vielschichtig: Knapp ein Viertel der Gesamtbevölkerung gilt als unterernährt. Die medizinische Versorgung erreicht, wenn überhaupt, nur in städtischen Zusammenhängen ein akzeptables Niveau. Der Zugang zu sauberem Wasser ist sehr eingeschränkt, die hygienischen Bedingungen sind flächendeckend alarmierend. Besonders betroffen von diesen beschriebenen Lebensumständen sind Kinder. Eine unmittelbare Folge: Jedes zehnte Kind stirbt vor dem Erreichen des fünften Lebensjahres.

Zu diesem Kontext gesellen sich weitere große Herausforderungen im Alltag wie die Aufnahme, Versorgung und Integration von geschätzt rund zwei Millionen afghanischen Flüchtlingen, wirtschaftliche Probleme mit hoher Arbeitslosigkeit, resultierend Landflucht, innenpolitische Konflikte und Terrorismus, Naturkatastrophen wie massive Erdbeben und Überflutungen.

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Fünf Fakten, die du über Pakistan wissen solltest

Wusstest du, dass man in Pakistan Ski fahren kann? Bei Pakistan denken zumindest Wanderfans an die Gipfel des Himalayas, wo Reinhold Messner seinen Bruder verlor. Aber wusstest Du auch, dass …

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